Zwischen den Schlagzeilen über Legalisierung und den Schlagzeilen über Razzien ist eine Zahl fast untergegangen, die über das vergangene Jahrzehnt mehr aussagt als beide Erzählungen zusammen: 256 Millionen Menschen haben 2024 Cannabis konsumiert. Das sind rund 40 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor — und damit mehr Konsumierende als bei Opioiden, Amphetaminen, Kokain und Ecstasy zusammengenommen.
Die Zahl stammt aus dem World Drug Report 2026 des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC), veröffentlicht am 26. Juni, und wurde vom Fachdienst Business of Cannabis im Detail ausgewertet. Bemerkenswert an diesem Bericht ist weniger die Schlagzahl selbst als das, was darunterliegt: Belege dafür, dass legaler und illegaler Cannabismarkt — die Politik hat ein Jahrzehnt lang versucht, sie voneinander zu trennen — zunehmend ineinanderfließen. Für Deutschland, das mit dem Konsumcannabisgesetz genau diese Trennung zum Ziel erklärt hat, ist das die unbequemste Passage des gesamten Berichts.
Das Wichtigste in Kürze. Der Cannabiskonsum weltweit ist binnen zehn Jahren um etwa 40 Prozent gestiegen, auf geschätzt 256 Millionen Menschen mit Konsum im vergangenen Jahr; die Prävalenz unter den 15- bis 64-Jährigen kletterte von 3,8 auf 4,8 Prozent. Die Ursache ist weniger dramatisch, als es klingt: Vollständige kommerzielle Legalisierung gibt es nur in Kanada, Uruguay und 28 US-Bundesstaaten und Territorien, während die meisten übrigen Reformen — Deutschland eingeschlossen — bei Entkriminalisierung und Eigenanbau haltmachen. Zugleich hat sich das Produkt verändert: Der durchschnittliche THC-Gehalt von Cannabis aus dem Schwarzmarkt lag in den USA 2024 bei 16,1 Prozent gegenüber rund 4 Prozent ein Jahrzehnt zuvor, in der EU samt Norwegen und Großbritannien bei 12,5 Prozent gegenüber 4 Prozent im Jahr 1995. Der für Reformbefürworter unangenehmste Befund: Legal angebautes Cannabis wandert vermehrt in den internationalen Schmuggel. Der niederländische Zoll beschlagnahmte 2025 rund 65,5 Tonnen — etwa das Vierfache des Vorjahreswertes — überwiegend aus Kanada, Thailand und den USA. Und die Haltung der Bevölkerung wird nicht lockerer, sondern strenger: Unter US-Schülerinnen und -Schülern der Abschlussklassen steigt die Risikowahrnehmung seit 2021 wieder an.
Woher die 40 Prozent kommen — und warum sie kleiner sind, als sie wirken
Vierzig Prozent in zehn Jahren klingt nach Explosion. Ein erheblicher Teil davon ist schlicht Bevölkerungswachstum: Es gibt heute mehr Erwachsene auf der Welt als 2014. Rechnet man das heraus, bleibt eine Verschiebung der Prävalenz von 3,8 auf 4,8 Prozent der 15- bis 64-Jährigen. Das ist ein realer Anstieg — etwa ein zusätzlicher Konsument pro hundert Erwachsene — aber eine allmähliche Drift, kein Erdrutsch.
Wichtig ist außerdem, wie diese Zahl zustande kommt. Das UNODC aggregiert nationale Bevölkerungsbefragungen, und die stammen nicht alle aus 2024. Manche Länder haben zuletzt 2004 erhoben, andere nie belastbar. Die globale Summe ist also eine Schätzung aus sehr ungleichen Bausteinen und taugt eher als Richtungsangabe denn als Zählung. Cannabis wird inzwischen in mindestens 155 Ländern angebaut, in denen rund 96 Prozent der Weltbevölkerung leben — eine Zahl, die deutlich macht, wie wenig dieses Marktes eine einzelne Regierung tatsächlich steuert.
Regional sind die Unterschiede erheblich. Nordamerika weist mit 20,5 Prozent die höchste gemeldete Prävalenz auf, also etwa jede fünfte erwachsene Person. Das ist kein globaler Normalwert, sondern ein Ausreißer, hervorgebracht von einem Jahrzehnt kommerzieller Legalisierung und der damit einhergehenden gesellschaftlichen Normalisierung.
Ein Flickenteppich, keine Legalisierungswelle
Die naheliegende Erzählung lautet: Die Welt legalisiert Schritt für Schritt. Der Bericht erzählt eine unübersichtlichere Geschichte.
Stand Dezember 2025 hatten allein Kanada, Uruguay und 28 US-Jurisdiktionen eine vollständige kommerzielle Legalisierung umgesetzt, also Anbau, Herstellung und Verkauf für den Freizeitgebrauch Erwachsener. Alles andere liegt irgendwo auf einem Spektrum von Teilreformen — und viele dieser Reformen sind genau dort stehen geblieben, wo sie angekommen sind.
Deutschland ist dafür das Musterbeispiel des Berichts. Das seit April 2024 geltende Recht erlaubt drei Pflanzen im Eigenanbau, den Besitz von 25 Gramm und nicht gewerbliche Anbauvereinigungen mit höchstens 500 Mitgliedern — aber keine Geschäfte. Tschechien zog zum 1. Januar 2026 nach: 25 Gramm in der Öffentlichkeit, 100 Gramm zu Hause, drei Pflanzen, allerdings erst ab 21 Jahren. Die Einzelheiten haben wir in unserer Analyse zu den neuen tschechischen Besitz- und Anbaugrenzen aufgeschlüsselt. Luxemburg und Malta erlauben Eigenanbau und begrenzten Besitz, wobei maltesische Vereinigungen ihren Mitgliedern bis zu sieben Gramm täglich abgeben dürfen. Südafrika verabschiedete 2024 ein Gesetz für den privaten Gebrauch, das laut Bericht bislang nicht operativ umgesetzt wurde.
Zwei Länder betreiben echte Experimente statt Reformen. Zehn niederländische Kommunen testen, ob Coffeeshops vollständig von lizenzierten Produzenten beliefert werden können — ein Versuch, die jahrzehntealte Absurdität legaler Vordertüren und illegaler Hintertüren aufzulösen. In der Schweiz waren bis Mai 2024 rund 7.000 Konsumierende in sieben Kantonen in Pilotversuche eingeschrieben; erste Ergebnisse deuten auf Unterschiede zwischen gewinnorientierten und gemeinnützigen Modellen bei Produktwerbung und Jugendschutz hin. Welche Vorlage die nächste europäische Reformwelle kopiert, dürfte sich an diesen Daten entscheiden. Eine vollständige Übersicht bietet unser Ländervergleich zur Cannabis-Gesetzgebung in Europa.
Die Pflanze ist stärker geworden — geplant hat das niemand
Die Potenzdaten gehören zu den klarsten Trends des Berichts. In den USA erreichte beschlagnahmtes Cannabis 2024 einen durchschnittlichen THC-Gehalt von 16,1 Prozent, gegenüber etwa 4 Prozent ein Jahrzehnt zuvor. In der EU, Großbritannien und Norwegen lag der Durchschnitt 2024 bei 12,5 Prozent, gegenüber 4 Prozent im Jahr 1995. Das ist keine geringfügige Verschiebung, sondern eine Vervierfachung der wirksamen Dosis einer weit verbreiteten Substanz — zustande gekommen ohne jede regulatorische Entscheidung.
Der Mechanismus dahinter ist unspektakulärer Gartenbau. Züchtung auf THC-reiche Genetik, feminisiertes Saatgut und die Verlagerung in Innenräume, wo Licht, Temperatur, Luftfeuchte und Nährstoffe präzise gesteuert werden. Wer das dreißig Jahre lang betreibt, erhält eine andere Pflanze.
Ein Befund widerspricht der verbreiteten Annahme, legale Produkte seien automatisch die mildere Option. Unter Berufung auf eine Auswertung US-amerikanischer Cannabinoidprofile aus den Jahren 2013 bis 2022 hält der Bericht fest, dass Dispensary-Ware und beschlagnahmtes Schwarzmarktmaterial genetisch eng verwandt sind — die lizenzierten Produkte jedoch tendenziell mehr THC und weniger CBD enthielten. Legal heißt nicht schwächer.
In Europa kommt ein zweiter, unangenehmerer Trend hinzu. THC-armes Pflanzenmaterial wird auf dem illegalen Markt zunehmend mit synthetischen und semisynthetischen Cannabinoiden versetzt, von denen einige erheblich potenter und in ihrer Wirkung schlechter vorhersehbar sind. Ab diesem Punkt beschreibt das Wort „Cannabis“ nur noch die Verpackung, nicht den Inhalt.
Wo legales Angebot in den illegalen Markt überläuft
Dies ist der Teil des Berichts, der Regulierungsbehörden am meisten beschäftigen sollte.
Die weltweiten Sicherstellungen von Cannabiskraut und -harz erreichten 2023 und 2024 in der Summe historische Höchstwerte, getrieben vor allem von Afrika, auf das 2024 rund 61 Prozent der weltweit sichergestellten Menge entfielen. Harz allein fiel auf den niedrigsten Stand seit 2011. Die nordamerikanischen Sicherstellungen sinken seit 2010 kontinuierlich — was zunächst nach einem Legalisierungserfolg klingt, bis man die Einschränkung des Berichts liest: Dahinter stehen wahrscheinlich veränderte Prioritäten der Strafverfolgung, nicht weniger Ware.
Denn es bewegt sich mehr Cannabis, nicht weniger. In Nordamerika gelangt Ware zunehmend in legale Lieferketten, um von dort in den internationalen Schmuggel abgezweigt zu werden. Der niederländische Zoll stellte 2025 rund 65,5 Tonnen sicher, etwa das Vierfache des Vorjahres, überwiegend aus Kanada, Thailand und den USA, transportiert über Seehäfen, Luftfracht und Flugpassagiere. Antwerpen, Rotterdam und Hamburg, lange vor allem mit Kokain in Verbindung gebracht, wickeln inzwischen auch Cannabisströme ab.
Die aussagekräftigste Zahl ist diese: Zwischen 2015 und 2024 nannten 57 Länder und Territorien außerhalb Nordamerikas die Region als Herkunft sichergestellten Cannabis. Im Jahrzehnt davor waren es elf. Diese Verfünffachung führt der Bericht unmittelbar auf die ausgeweiteten legalen Anbaukapazitäten zurück.
Das ist ein Governance-Problem, kein reines Polizeiproblem. Track-and-Trace-Systeme, lückenlose Chargendokumentation und Exportlizenzierung wurden als nationale Compliance-Werkzeuge entworfen. Sie erweisen sich als relevant weit über die Grenzen hinaus, die sie heute vorschreiben.
Was das für Deutschland bedeutet
Deutschland steht in diesem Bericht an einer besonderen Stelle. Das Konsumcannabisgesetz (KCanG), in Kraft seit dem 1. April 2024, hat den Besitz von 25 Gramm in der Öffentlichkeit und 50 Gramm in der Wohnung sowie den Eigenanbau von bis zu drei Pflanzen für Erwachsene legalisiert; Anbauvereinigungen dürfen seit Juli 2024 nicht gewerblich an Mitglieder abgeben. Der Konsum in der Nähe von Schulen, Kitas, Spielplätzen und Sportstätten bleibt untersagt, im Straßenverkehr gilt ein THC-Grenzwert von 3,5 Nanogramm pro Milliliter Blutserum. Der medizinische Bereich ist über das Medizinal-Cannabisgesetz (MedCanG) geregelt und benötigt seither kein Betäubungsmittelrezept mehr.
Die zweite Säule — lizenzierte Verkaufsstellen in regionalen Modellprojekten — existiert weiterhin nur auf dem Papier. Damit befindet sich Deutschland exakt in der Konstellation, die der UNODC-Bericht als problematisch beschreibt: legaler Besitz ohne legalen Bezugsweg für die Mehrheit der Konsumierenden. Wer weder anbaut noch Mitglied einer Anbauvereinigung ist, kauft weiterhin dort, wo es Ware gibt. Wie sich das in der Praxis auswirkt, haben wir in unserer Zwischenbilanz zur deutschen Cannabis-Legalisierung nachgezeichnet.
Hinzu kommt die Importseite. Deutschland ist Europas größter Markt für medizinisches Cannabis, und ein erheblicher Teil der hier abgegebenen Blüten stammt aus Ländern, die im UNODC-Bericht ausdrücklich als Ausgangspunkte abgezweigter Ware genannt werden. Für Importeure, Apotheken und Aufsichtsbehörden verschiebt das die Frage der Lieferkettendokumentation von einer Formalie zu einem Kernthema. Und noch etwas gilt unverändert: Auch zwischen zwei Ländern mit liberaler Gesetzgebung bleibt die Mitnahme von Cannabis über die Grenze eine Straftat — der Schengen-Raum ändert daran nichts.
Die Risikowahrnehmung verschärft sich
Das auffälligste Verhaltenssignal des Berichts läuft der Intuition zuwider. Unter US-Schülerinnen und -Schülern der Abschlussklassen steigt die Einschätzung, Cannabis sei schädlich, seit 2021 wieder an — ein langjähriger Abwärtstrend hat sich umgekehrt. Ähnliches zeichnet sich bei Jugendlichen in Teilen Europas ab. Der legale Zugang weitet sich aus, während die Skepsis wächst.
Zwei Einschränkungen sind hier wichtig. Es handelt sich um selbstberichtete Einstellungsbefragungen, nicht um Verhaltensmessungen, und Einstellung und Konsum bewegen sich nicht immer parallel. Deutsche Erhebungen nach dem KCanG deuten bislang eher auf Stabilität als auf einen Anstieg des Jugendkonsums hin, wobei der Beobachtungszeitraum für belastbare Schlüsse noch zu kurz ist.
Auf der gesundheitlichen Seite sind Cannabiskonsumstörungen in Afrika und den Amerikas der häufigste, in Asien und Europa nach Opioiden der zweithäufigste Anlass für den Eintritt in eine Suchtbehandlung. Der Bericht ordnet das sorgfältig ein: Die Gesamtkrankheitslast durch Cannabis ist vergleichsweise niedrig, unter anderem weil die Substanz nach der Datenlage weniger leicht zu Abhängigkeit führt als die anderen im selben Datensatz erfassten Stoffe. Behandlungszahlen spiegeln zudem wider, wer wie überwiesen wird — in mehreren Ländern treiben gerichtlich angeordnete Zuweisungen die Cannabiswerte deutlich nach oben.
Wie es weitergehen könnte
Das UNODC hält sich mit eigenen Schlussfolgerungen bewusst zurück, und diese Zurückhaltung ist angemessen. Zwei Dinge zeichnen sich in den Daten dennoch ab.
Erstens wird der Cannabishandel überregional, und die Händler passen sich veränderten rechtlichen und gesellschaftlichen Normen schneller an als die Regulierung. Jedes Land, das jetzt einen legalen Markt aufbaut, muss Exportabfluss von Beginn an mitdenken, nicht als nachträgliche Korrektur.
Zweitens ist die Auseinandersetzung um die öffentliche Wahrnehmung keineswegs entschieden. Die Kehrtwende in der Risikoeinschätzung nordamerikanischer Jugendlicher und Erwachsener dürfte die gesundheitlichen Ergebnisse des kommenden Jahrzehnts mitprägen, unabhängig davon, was in den Gesetzbüchern steht. Zehn Jahre Reform haben mehr Konsumierende, stärkere Produkte und eine Lieferkette hervorgebracht, die die Grenze zwischen legal und illegal nicht mehr respektiert. Das ist kein Argument für oder gegen Legalisierung. Es ist ein Argument dafür, sehr viel genauer hinzusehen, wie sie ausgestaltet wird.
Häufige Fragen
Nicht direkt, und der Bericht behauptet das auch nicht. Ein erheblicher Teil des Zuwachses geht auf das Wachstum der erwachsenen Weltbevölkerung zurück; die Prävalenzrate selbst stieg von 3,8 auf 4,8 Prozent. Legalisierung konzentriert sich auf wenige Jurisdiktionen, während der Konsum global zunahm — auch in Ländern ganz ohne Reform. Das UNODC beschreibt als treibende Kraft eine allmähliche gesellschaftliche Normalisierung, nicht eine einzelne politische Entscheidung.
Durch gezielte Züchtung auf THC-reiche Genetik, feminisiertes Saatgut und die Verlagerung in den Indoor-Anbau mit präziser Steuerung von Licht, Temperatur, Luftfeuchte und Nährstoffen. Das Ergebnis stammt aus jahrzehntelangem Wettbewerb auf beiden Seiten der Legalitätsgrenze, nicht aus einer regulatorischen Vorgabe. Bemerkenswert ist, dass US-Dispensary-Produkte in der Auswertung 2013 bis 2022 mehr THC und weniger CBD enthielten als Proben vom Schwarzmarkt.
Durch Abzweigung. Ware wird innerhalb eines lizenzierten Systems angebaut und verarbeitet, dann diesem System entnommen und ins Ausland verbracht, wo sie keinen legalen Status hat. Die niederländischen Sicherstellungszahlen — 65,5 Tonnen im Jahr 2025, überwiegend aus Kanada, Thailand und den USA — sind das deutlichste Beispiel. Track-and-Trace und Exportlizenzierung sind die wesentlichen Gegenmittel, und sie wirken nur, wenn jede Station der Kette sie anwendet.
Nach dem Konsumcannabisgesetz dürfen Erwachsene 25 Gramm in der Öffentlichkeit und 50 Gramm in der Wohnung besitzen sowie bis zu drei Pflanzen für den Eigenbedarf anbauen. Anbauvereinigungen dürfen nicht gewerblich an Mitglieder abgeben; kommerzielle Verkaufsstellen sind weiterhin nicht zulässig. Der Konsum in Sichtweite von Schulen, Kitas, Spielplätzen und Sportstätten ist untersagt, im Straßenverkehr gilt ein Grenzwert von 3,5 Nanogramm THC pro Milliliter Blutserum. Weitergabe, Verkauf und die Mitnahme über die Landesgrenze bleiben strafbar. Medizinisches Cannabis ist über das MedCanG geregelt und wird auf normalem Rezept verordnet. Die Rechtslage wird politisch weiter diskutiert; maßgeblich ist stets der aktuelle Gesetzestext.
Haftungsausschluss
Dieser Beitrag ist journalistischer und informativer Natur. Er stellt keine medizinische, rechtliche oder finanzielle Beratung dar und enthält keine Aufforderung, Cannabis oder cannabishaltige Produkte zu erwerben, anzubauen, zu besitzen oder zu konsumieren. Aussagen zu möglichen gesundheitlichen Wirkungen geben ausschließlich den referierten Forschungsstand wieder und sind nicht als Heilversprechen zu verstehen. Die Cannabisgesetzgebung unterscheidet sich erheblich zwischen Staaten und teilweise innerhalb einzelner Staaten und ändert sich häufig; verbindlich ist ausschließlich die jeweils geltende Rechtslage. Wer Fragen zum eigenen Konsum oder zum Konsum nahestehender Personen hat, wendet sich an ärztliches oder suchtmedizinisches Fachpersonal. Die genannten Statistiken stammen aus dem UNODC World Drug Report 2026 und unterliegen dessen methodischen Einschränkungen, insbesondere der uneinheitlichen nationalen Erhebungsdichte und unterschiedlichen Erhebungsjahren.