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Cannabis-Geschäfte und Kriminalität: Die Kanada-Studie und ihre dünne Datenbasis

Ziehen Cannabis-Geschäfte Kriminalität an? Kaum eine Sorge taucht in Gemeinderäten so zuverlässig auf, wenn irgendwo ein Laden, ein Club oder eine Abgabestelle eröffnen soll. Eine neue Studie aus Kanada gibt darauf eine beruhigend klingende Antwort: Rund um zwei legale Cannabis-Geschäfte in Toronto und Ottawa stieg die Kriminalität nach der Eröffnung nicht messbar an. Der Haken steht schon im Titel der Arbeit. Untersucht wurden genau zwei Läden, und wer das Ergebnis weiterträgt, sollte wissen, was zwei Datenpunkte leisten können und was nicht.

Die Studie „Crime levels near federally legal cannabis stores in two Canadian cities“ stammt von Michael Armstrong, der an der Goodman School of Business der Brock University in Ontario zu Betriebsforschung lehrt und seit Jahren den kanadischen Cannabis-Einzelhandel analysiert. Sie ist im International Journal of Drug Policy erschienen, wurde im Oktober 2026 bekannt und ist der Ausgabe vom November 2026 zugeordnet (DOI: 10.1016/j.drugpo.2026.105529). Breiter bekannt wurde sie durch eine Zusammenfassung der US-Organisation NORML vom 15. Oktober 2026. Der Volltext liegt hinter einer Bezahlschranke; die folgenden Angaben stützen sich auf die veröffentlichte Zusammenfassung der Arbeit und die bisherige Berichterstattung.

Das Wichtigste in Kürze

Die kanadische Studie verglich die Kriminalität im Umkreis von bis zu 3.000 Metern um zwei legale Cannabis-Geschäfte, eines in Toronto und eines in Ottawa, in den Monaten vor und nach deren Eröffnung, und fand keinen statistisch bedeutsamen Zusammenhang zwischen der Eröffnung und dem Kriminalitätsniveau. Die Schwankungen, die es gab, führt der Autor vor allem auf das Wetter zurück: An wärmeren Tagen stieg die Kriminalität. Das Ergebnis passt zu einem Großteil der Forschung aus den USA, die meist keinen oder nur einen kleinen Effekt findet, in einzelnen Analysen aber auch mehr Eigentumsdelikte rund um neue Läden. Belastbar ist der kanadische Befund nur für diese zwei Standorte: Ohne Vergleichsgebiete, mit sehr großem Radius und kurzem Zeitfenster kann die Arbeit einen kleinen örtlichen Effekt weder ausschließen noch nachweisen. Für Deutschland, wo es keine Cannabis-Geschäfte gibt und Modellprojekte mit Fachgeschäften bisher nicht genehmigt wurden, ist die Studie deshalb ein Hinweis, kein Beleg.

Cannabis-Geschäfte und Kriminalität: Was die Studie aus Kanada untersucht hat

Kanada hat Cannabis für Erwachsene im Oktober 2018 legalisiert. Den Verkauf regeln die Provinzen, und Ontario, wo Toronto und Ottawa liegen, setzt auf private, staatlich lizenzierte Läden. Für sie gelten feste Regeln: Ein Geschäft darf zum Beispiel nicht näher als 150 Meter an einer Schule liegen, so schreibt es die Aufsichtsbehörde AGCO vor.

Armstrong wählte zwei dieser Läden aus und betrachtete die Kriminalität in Kreisen mit einem Radius von bis zu 3.000 Metern um jeden Standort. Er verglich die Monate unmittelbar vor der Eröffnung mit den Monaten danach. Die Frage war einfach: Ändert sich die Kriminalität in der Umgebung, sobald ein legaler Cannabisladen aufmacht?

Die Antwort fiel ebenso einfach aus. Laut der Zusammenfassung fand die Studie insgesamt keine signifikanten Zusammenhänge zwischen dem Kriminalitätsniveau und der Eröffnung der legalen Cannabis-Geschäfte in den beiden Städten. „Signifikant“ heißt in der Statistik: Ein Unterschied ist so groß, dass er sich kaum noch durch Zufall erklären lässt. Ein solcher Unterschied ließ sich hier nicht finden.

Warum zwei Läden wenig beweisen

Hier beginnt der Teil, der in der Weitergabe gern verloren geht. Aus „zwei Läden in zwei Städten“ wird schnell „die Eröffnung legaler Läden in Toronto und Ottawa“, und das klingt nach einem Vergleich über viele Standorte hinweg. Tatsächlich ist die Stichprobe so klein, wie eine Stichprobe nur sein kann, wenn man zwei Städte vergleichen will.

Ein Bild hilft: Wer wissen will, ob ein neues Café den Verkehr in einer Straße verändert, kann zwei Cafés beobachten. Findet er nichts, weiß er etwas über diese zwei Straßen. Über alle Cafés der Stadt weiß er wenig, denn an anderen Orten können Lage, Publikum und Öffnungszeiten ganz anders sein. Genau so verhält es sich mit Cannabis-Geschäften. Ein Laden in einem belebten Einkaufsviertel und einer an einer Ausfallstraße neben einem Nachtclub sind nicht dieselbe Ausgangslage.

Drei weitere Punkte der Methode verdienen Aufmerksamkeit.

Erstens der Radius. Ein Kreis mit 3.000 Metern Radius umfasst rund 28 Quadratkilometer, also ganze Stadtviertel. Wenn ein Laden die Kriminalität beeinflusst, dann vermutlich auf den ersten hundert oder zweihundert Metern: auf dem Parkplatz, an der nächsten Kreuzung, im Hauseingang nebenan. Ein solcher Effekt ginge in einem großen Kreis leicht unter, so wie ein Tropfen Tinte in einer Badewanne nicht mehr zu sehen ist. Ob die Arbeit kleinere Ringe gesondert ausgewertet hat, geht aus der Zusammenfassung nicht hervor.

Zweitens fehlen Vergleichsgebiete. Ein Vorher-nachher-Vergleich zeigt, ob sich etwas verändert hat. Er zeigt nicht, ob es sich auch ohne den Laden verändert hätte. Dafür bräuchte man ähnliche Viertel ohne neuen Laden, in denen man dieselben Monate beobachtet. Die Forschung nennt diesen Ansatz Differenz-von-Differenzen: Man vergleicht nicht nur vorher und nachher, sondern auch die Veränderung hier mit der Veränderung dort.

Drittens das kurze Zeitfenster. Betrachtet wurden die Monate unmittelbar um die Eröffnung. Mögliche Folgen, die sich erst über Jahre aufbauen, etwa wenn sich ein Viertel durch mehr Laufkundschaft verändert, kann eine solche Analyse nicht erfassen.

All das ist kein Vorwurf an die Arbeit, die ihre Reichweite im Titel offen benennt. Es verändert aber, wofür man sie zitieren kann. Ein fehlender Nachweis eines Effekts ist nicht dasselbe wie der Nachweis, dass es keinen Effekt gibt.

Die Wetter-Erklärung: Warum Kriminalität im Sommer steigt

Der interessanteste Teil der Studie ist ein Nebenbefund. Die Schwankungen in den Fallzahlen erklärt Armstrong vor allem mit dem Wetter: Wurde es wärmer, stieg die Kriminalität. Dass Straftaten mit der Temperatur zunehmen, ist in der Kriminologie seit Langem bekannt. An warmen Abenden sind mehr Menschen draußen, es gibt mehr Begegnungen, mehr offene Fenster und mehr Gelegenheiten.

Für jede lokale Debatte ist das eine wichtige Lehre. Angenommen, ein Laden eröffnet im März und eine Stadt vergleicht die Fallzahlen von Januar und Februar mit denen von Mai und Juni. Dann misst sie womöglich vor allem den Frühling. Ein Anstieg sähe aus wie eine Folge des Ladens, wäre aber eine Folge des Kalenders. Das Prinzip kennt man aus dem Statistikunterricht: Im Sommer steigen sowohl der Eisverkauf als auch die Zahl der Badeunfälle, und doch verursacht das Eis keine Unfälle. Wer saisonale Muster nicht herausrechnet, kann einem Laden etwas anlasten, wofür das Wetter verantwortlich ist, oder umgekehrt einen echten Effekt übersehen.

Was die Forschung aus den USA zeigt und wo sie sich widerspricht

Die kanadische Arbeit steht nicht allein. In den USA gibt es seit Jahren Studien zu der Frage, oft mit deutlich mehr Standorten.

Eine viel zitierte Analyse aus Denver von zwei Ökonomen der Federal Reserve Bank of Philadelphia kam zu einem überraschenden Ergebnis (DOI: 10.1016/j.regsciurbeco.2019.103460): Ein zusätzlicher Laden in einem Viertel ging mit 17 Straftaten weniger pro Monat je 10.000 Einwohner einher, rund 19 Prozent unter dem Durchschnitt des Untersuchungszeitraums. Der Rückgang betraf vor allem nicht gewalttätige Delikte.

In Los Angeles untersuchten Tom Chang und Mireille Jacobson den umgekehrten Fall (DOI: 10.1016/j.jue.2017.04.001). Die Stadt hatte 2010 Hunderte medizinische Cannabisläden vorübergehend schließen lassen. Rund um die geschlossenen Läden stieg die Kriminalität im Vergleich zu denen, die offen bleiben durften, vor allem bei Diebstählen und Autoaufbrüchen. Die Autoren erklären das mit den „Augen auf der Straße“: Wo Kundschaft unterwegs ist, wird weniger gestohlen. Ähnliche Muster fanden sie bei vorübergehend geschlossenen Restaurants.

Der Bundesstaat Washington bot ein seltenes natürliches Experiment. Dort wurden die Lizenzen für Cannabisläden per Los vergeben. Das ist für die Forschung ein Glücksfall, weil der Zufall entscheidet, wo ein Laden aufmacht, und nicht der Betreiber, der vielleicht gezielt belebte oder billige Lagen sucht. Xiuming Dong und Justin Tyndall nutzten diese Lotterie (DOI: 10.1007/s00168-023-01246-x) und fanden im durchschnittlichen Viertel keinen Einfluss auf die Kriminalität. In der Arbeitspapier-Fassung berichten sie allerdings auch, dass in einkommensschwachen Vierteln die Eigentumskriminalität direkt neben neuen Läden zunahm.

In dieselbe Richtung weist eine vom US-Justizministerium geförderte Untersuchung für Seattle, Bellevue und Tacoma. Sie fand einen moderaten, aber statistisch signifikanten Anstieg der Eigentumsdelikte in den kleinräumigen Statistikbezirken, in denen neue Läden eröffnet hatten.

Das Gesamtbild ist also weniger eindeutig, als einzelne Schlagzeilen vermuten lassen. Die meisten Arbeiten finden keinen oder einen günstigen Effekt, einige finden kleine Anstiege bei Eigentumsdelikten, und die Ergebnisse hängen stark davon ab, wie wohlhabend ein Viertel ist und wie genau man hinschaut. Die kanadische Studie mit zwei Läden fügt sich in die Mehrheit ein, kann diesen Streit aber nicht entscheiden.

Kanada liefert noch einen zweiten Datensatz

Fast zeitgleich ist eine weitere kanadische Arbeit erschienen, die eine verwandte Sorge prüft: ob Cannabis-Geschäfte in der Nähe von Schulen Jugendliche zum Konsum verleiten. Ein Team um Jamie Seabrook von der Western University in Ontario wertete dafür Daten von mehr als 400.000 Schülerinnen und Schülern weiterführender Schulen aus mehreren Provinzen über fünf Jahre aus (DOI: 10.1016/j.drugalcdep.2026.113368). Weder die Zahl der Läden noch ihre Nähe hing durchgehend mit dem Konsum der Jugendlichen zusammen.

Diese Studie hat eine ganz andere Größenordnung als die zur Kriminalität und ist deshalb deutlich belastbarer. Sie beantwortet aber eine andere Frage. Wer beide Arbeiten in einem Atemzug nennt, sollte das auseinanderhalten.

Was das für Deutschland bedeutet: keine Läden, aber Abstandsregeln

In Deutschland gibt es keine Cannabis-Geschäfte, in denen Erwachsene einkaufen könnten. Das Konsumcannabisgesetz (KCanG) erlaubt seit April 2024 Besitz, Eigenanbau und nicht gewerbliche Anbauvereinigungen, aber keinen Verkauf. Die Debatte über Standorte und Kriminalität führt man hierzulande deshalb vor allem über Anbauvereinigungen und Konsumverbotszonen. Anbauvereinigungen müssen nach § 13 KCanG einen Abstand von 200 Metern zu Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Spielplätzen und öffentlich zugänglichen Sportstätten halten. Der Konsum ist nach § 5 KCanG in Sichtweite solcher Einrichtungen verboten, die das Gesetz bei 100 Metern Abstand zum Eingang enden lässt.

Die zweite Stufe der Reform, regional begrenzte Modellprojekte mit echten Fachgeschäften, ist bisher nicht zustande gekommen. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) lehnte 2025 die geplanten Projekte unter anderem in Hannover und Frankfurt ab, weil sie im geltenden Gesetz keine Rechtsgrundlage für eine kommerzielle Abgabe sieht. Laut einer Antwort der Bundesregierung, übermittelt am 22. September 2026, lagen der BLE Anträge zu 82 Forschungsvorhaben vor: neun aus dem Jahr 2024, 60 aus 2025 und 13 aus 2026. Ein Verkauf in Fachgeschäften ist bislang nirgends genehmigt.

Damit fehlt in Deutschland genau die Situation, die die kanadische Studie untersucht. Daten zur Kriminalität gibt es trotzdem. Der erste Zwischenbericht der gesetzlich vorgeschriebenen Evaluation EKOCAN verzeichnete laut der Universität Tübingen im Jahr 2024 über 100.000 polizeilich erfasste Cannabisdelikte weniger als im Vorjahr, was vor allem daran liegt, dass Besitz in kleinen Mengen nicht mehr strafbar ist. Der zweite Zwischenbericht vom 1. April 2026 kommt zu dem Schluss, dass sich die Folgen für die organisierte Kriminalität noch nicht abschließend bewerten lassen. Wie sich der Konsum seit der Teillegalisierung entwickelt hat, zeigt unsere Auswertung der Studie mit fast 36.000 Befragten, und eine breitere Bilanz der Cannabis-Legalisierung in Deutschland ordnet Schwarzmarkt und Anbauvereinigungen ein.

Für die deutsche Debatte über Abstandsregeln ist die Wetter-Lehre der eigentlich übertragbare Punkt. Wenn Kommunen oder Polizeibehörden mit lokalen Fallzahlen argumentieren, sollten sie zeigen können, dass ein Anstieg nicht auch ohne Club oder Abgabestelle eingetreten wäre, etwa durch den Vergleich mit ähnlichen Vierteln und denselben Monaten des Vorjahres.

Wie unterschiedlich Europa insgesamt mit Cannabis umgeht, von den Coffeeshops der Niederlande bis zu den Schweizer Pilotversuchen mit Verkaufsstellen, zeigt unser Ländervergleich der Cannabis-Gesetze in Europa. Und wie stark ein legaler Markt den illegalen verdrängen kann, wenn es ihn denn gibt, belegt die Missouri-Studie zum legalen Markt: Dort gingen rund 93 Prozent der Ausgaben an lizenzierte Läden.

Wie belastbar ist die Evidenz?

Ehrlich eingeordnet ist die kanadische Studie ein kleiner, sauber formulierter Baustein. Ihr Ergebnis widerspricht der Befürchtung, Cannabis-Geschäfte würden ihre Umgebung sofort unsicherer machen, und es deckt sich mit einem großen Teil der Forschung aus den USA. Wer sie gegen diese Befürchtung ins Feld führt, tut das aber mit einem schmalen Beleg. Umgekehrt gilt dasselbe: Wer behauptet, Läden zögen Kriminalität an, hat diese zwei Fälle gegen sich, mehr aber auch nicht.

Eine aussagekräftigere Untersuchung sähe anders aus: viele Standorte statt zwei, Vergleichsviertel ohne neuen Laden, kleine Ringe von 100, 250 und 500 Metern statt eines großen Kreises, mehrere Jahre Beobachtung, getrennte Auswertung nach Delikten wie Diebstahl, Einbruch und Gewalt, und Daten darüber, wie wohlhabend ein Viertel ist. Einige der US-Studien erfüllen mehrere dieser Bedingungen. Die kanadische Arbeit tut das nach allem, was öffentlich bekannt ist, nicht. Ihr größter Wert liegt in der Erinnerung, dass jede lokale Kriminalitätsstatistik ihr Wetter hat.

FAQ

Erhöhen Cannabis-Geschäfte die Kriminalität in der Nachbarschaft?

Nach dem bisherigen Stand der Forschung meist nicht nennenswert. Die neue kanadische Studie fand rund um zwei Läden in Toronto und Ottawa keinen signifikanten Zusammenhang. Mehrere US-Studien kommen zu ähnlichen oder sogar günstigen Ergebnissen, einzelne Analysen aus dem Bundesstaat Washington fanden jedoch kleine Anstiege bei Eigentumsdelikten, vor allem in einkommensschwachen Vierteln. Ein allgemeingültiges Urteil lassen die Daten nicht zu.

Wie viele Geschäfte hat die kanadische Studie untersucht?

Zwei: einen legalen Cannabisladen in Toronto und einen in Ottawa. Verglichen wurde die Kriminalität im Umkreis von bis zu 3.000 Metern in den Monaten vor und nach der jeweiligen Eröffnung. Wegen der kleinen Stichprobe, des großen Radius und fehlender Vergleichsgebiete gilt der Befund nur für diese beiden Standorte.

Warum spielt das Wetter bei Kriminalitätsstatistiken eine Rolle?

An warmen Tagen sind mehr Menschen draußen, es gibt mehr Begegnungen und mehr Gelegenheiten für Straftaten, deshalb steigen viele Deliktzahlen im Frühjahr und Sommer. Wer Zahlen vor und nach einem Ereignis vergleicht, ohne diese Saisonmuster herauszurechnen, kann einen jahreszeitlichen Anstieg fälschlich dem Ereignis zuschreiben. Die kanadische Studie führt die beobachteten Schwankungen überwiegend auf das Wetter zurück.

Darf man in Deutschland Cannabis in einem Geschäft kaufen?

Nein. Das Konsumcannabisgesetz erlaubt Erwachsenen ab 18 Jahren Besitz in begrenzten Mengen, den Eigenanbau von bis zu drei Pflanzen und die Mitgliedschaft in einer nicht gewerblichen Anbauvereinigung, aber keinen kommerziellen Verkauf. Modellprojekte mit Fachgeschäften wurden bislang nicht genehmigt. Medizinisches Cannabis ist nach dem Medizinal-Cannabisgesetz auf ärztliche Verschreibung in Apotheken erhältlich. Der Handel ohne Erlaubnis bleibt strafbar.

Rechtlicher Hinweis

Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und berichtet über wissenschaftliche Studien sowie die Rechtslage in Deutschland und Kanada. Er stellt keine Rechtsberatung, keine medizinische Beratung und keine Empfehlung zum Erwerb, Anbau oder Konsum von Cannabis dar. Die Rechtslage zu Cannabis unterscheidet sich zwischen Ländern erheblich und kann sich ändern. Leserinnen und Leser sind selbst dafür verantwortlich, die an ihrem Wohnort geltenden Vorschriften zu kennen und einzuhalten. Bei Fragen zur eigenen rechtlichen oder gesundheitlichen Situation wenden Sie sich bitte an eine qualifizierte Fachperson.

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